Hermann Cohens “Die Einzigkeit Gottes”

Das postum erschienene Werk „Religion der Vernunft aus den Quellen des Judentums“ ist meines Erachtens ein Meisterwerk der Religionsphilosophie. [1] Seit über 100 Jahren kann man sagen, dass keines der behandelten Themen in diesem Buch an Relevanz verloren haben. Mit seinen Erklärungen bewegt sich Cohen in diesem Werk schritt für schritt in Richtung einer vollkommenen Beschreibung einer Religion, die die Vernunft als Basis hat. Die verschiedenen Aspekte einer monotheistischen Religion behandelt er dabei wie sie aufeinander aufbauen.

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آموزش «پیش تر» از ازدواج و تساوی زن و مرد

استاد ارجمند اخوی محترم برای راهنمائی دانشجویان کتابی معرفی کردند به عنوان «آموزش پیش از ازدواج» [۱]. این کتاب به حق نکات آموزنده ای در زمینه شناخت و روان شناسی روابط پیش، حین و بعد از ازدواج شامل می شود. تورق این صحیفه باعث تداعی افکاری شد که حقیر سالیانی مترصد نگاشتنشان بودم و رخصت آن را نداشتم این سطور را به این ترتیب تقدیم نا قابل اهل تفکر می کنم. نا قابل هم از آن معنی که اکثر متون فلسفه عملی از جمله اخلاق، کم و بیش در بعد زمان و مکان محدودند و این نیز مستثنا نیست.

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Ich für mich: Authentizität und ihr Preis

Ich für mich: Authentizität und ihr Preis

Gibt es personale Authentizität? Wenn ja, ist sie erstrebenswert?

Ein Beitrag zum Eos-Preis für philosophische Essayistik 2019. Weiterlesen auf den Seiten von „Halkyonische Assoziation für radikale Philosophie“ (HARP).

Hermann Cohens “Die religiösen Bewegungen der Gegenwart”

In diesem Aufsatz untersucht Hermann Cohen die religiösen Bewegungen seiner Zeit. Obwohl der Aufsatz vor mehr als 100 Jahren entstanden ist, hat er kaum an Aktualität verloren. Ich kann die Lektüre seines Originaltextes [1] sehr empfehlen. Im folgenden versuche ich eine Zusammenfassung seiner Positionen darzustellen.

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Hermann Cohens “Der Jude in der christlichen Kultur”

Dieser Aufsatz von Hermann Cohen aus dem Jahre 1917 ist ein bemerkenswerter Appell an die jüdische Gemeinschaft, ihre ursprünglichen Werte zu erkennen und zu bewahren. Während ich die Lektüre des Originaltextes [1] uneingeschränkt empfehlen kann, versuche ich im folgenden eine Zusammenfassung dieses Aufsatzes darzustellen.

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Transience and the digital graveyard

Today I have a heavy backpack. A backpack full of memories of the past in form of papers. After deciding to move to a new flat, it turned out that I have a huge collection of hand-written notes from my undergrad and graduate times. Even more interesting were the notes I found made by 10 or 11 year old myslef, which I had saved in the basement all these years.

So what to do with them anyway? I would never ever need these notes again, if at all, every couple of years, I would take them out and get nostalgic about the efforts I had put on writing them, then put them back again into the basement.

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Arendt und das Handeln

In diesem Text befasse ich mich mit Hannah Arendts Darstellung der verschiedenen Arten von Tätigseins, ihrem Verhältnis und der besonderen Rolle des interaktiven „Handelns“ aus ihrer Sicht. Seit der Antike wurde über die aktive und die kontemplative Lebensführung (vita activa und vita contemplativa) diskutiert um ihren Stellenwert im Bezug zu einander zu bestimmen. In ihrem Buch [1] stellt Arendt die aktive Lebensführung in den Vordergrund. Dabei untersucht sie ihre Merkmale und stellt fest, dass das politische Handeln im Zentrum dieser Lebensführung, und in vielerlei Hinsicht mit Aspekten der Gesellschaft verknüpft ist. Ich werde Arendts Darstellung des Handeln beschreiben und sie anschließend kritisch betrachten.

Arendt unterteilt das menschliche Tätigsein in drei Arten, nämlich in Arbeiten, Herstellen und Handeln. Das Arbeiten ist eine Grundvoraussetzung für das Leben; es ist notwendig um den Mensch mit Lebensmitteln zu versorgen. Herstellen dagegen ist eine Tätigkeit, bei der der Mensch eine künstliche Welt produziert, von deren Ergebnissen er oder andere während des Arbeitens und Herstellens profitieren können. Für Arendt schließt das Herstellen auch das künstlerische bzw. kreative Leben mit ein. [2]

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Über Handlungs- und Willensfreiheit

Im Folgenden befasse ich mich mit Handlungs- und Willensfreiheit und untersuche, inwiefern sich diese mit einem naturgesetzlichen Determinismus vereinbaren lassen. Nach einer einführenden Bemerkung behandele ich den monistischen Ansatz Donald Davidsons. Ich werde den Ansatz in Hinsicht auf seinen Anspruch auf die Vereinbarkeit mit dem naturgesetzlichen Determinismus untersuchen. Zum Schluss werde ich diesen einem kritischen Vergleich mit dem klassischen Dualismus unterziehen.

Im Bereich der Philosophie des Geistes ist die Natur der geistigen Phänomene und deren Beziehung zu den physischen Ereignisse seit je her kontrovers. Philosophen der Antike [1], dem Mittelalter und der neuen Zeit, im Osten und Westen, befassten sich damit, herauszufinden wie Handlungs- und Willensfreiheit überhaupt erklärbar sind. Die Handlungsfreiheit ist wenn der Mensch in seinem Tun nicht gehindert wird. Ähnlich wird er durch seine Willensfreiheit in seinem tun Wollen nicht eingeschränkt.

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Descartes und sein Zweifel

Im Folgenden versuche ich darzustellen, was der Sinn der Zweifelsoperation in Descartes’ (1596 – 1650 u. Z.) Meditationen ist, und wie er diese durchführt. Im Abschluss möchte ich argumentieren, in wieweit die von Descartes erzielte notwendige Wahrheit als Fundament für den Aufbau einer Wahrheitsstruktur dienen kann.

Damit uns dieser Schritt gelingt, müssen wir zunächst den Gedankengang Descartes’ verstehen. In seiner ersten Meditation erklärt er den Unterschied zwischen dem was sicher falsch ist und Dinge die nicht ganz gewiss sind. [1] Sein Plan ist es zu versuchen, Aussagen beider Art so lange zu verwerfen, anzuzweifeln oder wie er es formuliert, ihnen seine Zustimmung enthalten, bis eine sichere wahre Aussage gefunden wird. Wie Archimedes und sein Hebel, der an einem festen Punkt fixiert ist, mit dem er alles in Bewegung setzten kann, möchte Descartes ein sicheres Fundament finden, auf dem alles weitere basiert. Damit dieser Vorgang in sich konsistent ist, stellt er selbst die Existenz einer solchen mit absoluter Sicherheit wahren Aussage ebenso in Frage. Dieser Plan ist im Grunde seine Zweifelsoperation.

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Natural or supernatural?

I was watching a fantasy movie, enjoying the tale of wizards and magic, with fantastic animals and creatures. Later I was wondering what magic can actually be? It is clear to me that there is no scientific evidence about magic, but if magic were true, then what exactly would it be?

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