Transience and the digital graveyard

Today I have a heavy backpack. A backpack full of memories of the past in form of papers. After deciding to move to a new flat, it turned out that I have a huge collection of hand-written notes from my undergrad and graduate times. Even more interesting were the notes I found made by 10 or 11 year old myslef, which I had saved in the basement all these years.

So what to do with them anyway? I would never ever need these notes again, if at all, every couple of years, I would take them out and get nostalgic about the efforts I had put on writing them, then put them back again into the basement.

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Descartes und sein Zweifel

Im Folgenden versuche ich darzustellen, was der Sinn der Zweifelsoperation in Descartes’ (1596 – 1650 u. Z.) Meditationen ist, und wie er diese durchführt. Im Abschluss möchte ich argumentieren, in wieweit die von Descartes erzielte notwendige Wahrheit als Fundament für den Aufbau einer Wahrheitsstruktur dienen kann.

Damit uns dieser Schritt gelingt, müssen wir zunächst den Gedankengang Descartes’ verstehen. In seiner ersten Meditation erklärt er den Unterschied zwischen dem was sicher falsch ist und Dinge die nicht ganz gewiss sind. [1] Sein Plan ist es zu versuchen, Aussagen beider Art so lange zu verwerfen, anzuzweifeln oder wie er es formuliert, ihnen seine Zustimmung enthalten, bis eine sichere wahre Aussage gefunden wird. Wie Archimedes und sein Hebel, der an einem festen Punkt fixiert ist, mit dem er alles in Bewegung setzten kann, möchte Descartes ein sicheres Fundament finden, auf dem alles weitere basiert. Damit dieser Vorgang in sich konsistent ist, stellt er selbst die Existenz einer solchen mit absoluter Sicherheit wahren Aussage ebenso in Frage. Dieser Plan ist im Grunde seine Zweifelsoperation.

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